Auf dem Nachttisch

Fritz E. Simon
Meine Psychose, mein Fahrrad und ich

Max Frisch
Homo Faber

frisches

suppe
Kartoffelsuppe. Mit Blumenkohl. Ich, sitzend auf dem...
Phae - 19. Nov, 00:01
'
Wenn ich wieder fahre, in den letzten Momenten davor,...
Phae - 8. Sep, 19:10
ein küchengespräch
Gestern habe ich einer Freundin noch davon erzählt,...
Phae - 3. Aug, 00:04
Er schmeckt mir gut und...
Er schmeckt mir gut und es sieht schön aus, wenn...
Phae - 2. Apr, 20:15
undenkbar
Auf einmal ist da ein neuer Gedanke. Ich bin auf dem...
Phae - 1. Apr, 01:34
Warum trinkt man alkoholfreien...
Warum trinkt man alkoholfreien Sekt?
Arno Nym (Gast) - 30. Jan, 23:27
danke...
...dass du uns an diesen Geschichten teilhaben lässt!...
Bramasole - 7. Jan, 08:43
geschichten
Es gibt so viel, was diesen Freundeskreis, der mit...
Phae - 7. Jan, 03:21

undenkbar

Auf einmal ist da ein neuer Gedanke. Ich bin auf dem Nachhauseweg von einer Party und obwohl es schön war, bin ich in einer merkwürdigen Stimmung und meine Gedanken auf der Suche nach kleinen Traurigkeiten, die dazu passen mögen.

Sie kommen an R. vorbei. R. ist einer von den beiden Menschen, die ich mal kannte, die heute nicht mehr leben weil sie es selbst so wollten. Mit meinen kleinen Problemchen und der Suche nach Traurigkeit treffen meine Gedanken also auf R. und den Wunsch sein Leben zu beenden und, stolpern über den immensen Kontrast und geraten kurz in eine bereits ausgefahrene Gedankenrinne. Von dem Aufblitzen der Frage nach dem Warum geht es zu der Erkenntnis, die mittlerweile schon Jahre alt ist, dass Suizid für mich so unvorstellbar ist, dass ich folglich nichts wissen kann, über die Situation eines Menschen, der das in Erwägung zieht. Es liegt völlig außerhalb meiner Erfahrung, meiner Vorstellung, meines Vorstellbaren. Nichts was für mich gilt, kann übertragen werden. Es gibt keine Frage nach dem Warum.

Dann das neue. Vielleicht ist es das. Vielleicht ist es diese völlige Undenkbare, was Menschen einst dazu gebracht hat, Selbstmödern den Zugang zu ihrem Himmelsreich zu verwehren. Es entfernt die, die es tun, kompromisslos von denen, die es nicht tun. Sie verlassen nicht nur die gemeinsame Welt, sondern auch den Bereich des Denkbaren, des Nachvollziehbaren, der gemeinsamen Regeln, des Sich-Hineinversetzens. Es hinterlässt Tatsachen und vielleicht offene Fragen, aber für mich keinen Raum mehr, zum Nachdenken.

Name

Url

Meine Eingaben merken?

Titel:

Text:


JCaptcha - du musst dieses Bild lesen können, um das Formular abschicken zu können
Neues Bild

 


Das Leben, das Universum und der ganze Rest
Kultur
Lieblingsmenschen
Zitate
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren