Auf dem Nachttisch

Fritz E. Simon
Meine Psychose, mein Fahrrad und ich

Max Frisch
Homo Faber

frisches

suppe
Kartoffelsuppe. Mit Blumenkohl. Ich, sitzend auf dem...
Phae - 19. Nov, 00:01
'
Wenn ich wieder fahre, in den letzten Momenten davor,...
Phae - 8. Sep, 19:10
ein küchengespräch
Gestern habe ich einer Freundin noch davon erzählt,...
Phae - 3. Aug, 00:04
Er schmeckt mir gut und...
Er schmeckt mir gut und es sieht schön aus, wenn...
Phae - 2. Apr, 20:15
undenkbar
Auf einmal ist da ein neuer Gedanke. Ich bin auf dem...
Phae - 1. Apr, 01:34
Warum trinkt man alkoholfreien...
Warum trinkt man alkoholfreien Sekt?
Arno Nym (Gast) - 30. Jan, 23:27
danke...
...dass du uns an diesen Geschichten teilhaben lässt!...
Bramasole - 7. Jan, 08:43
geschichten
Es gibt so viel, was diesen Freundeskreis, der mit...
Phae - 7. Jan, 03:21

Samstag, 9. August 2008

Plötzlich

Aus dem Nichts ist sie aufgetaucht, die Lust auf ein paar Stunden Computerspiel. Neverwinter Nights, oder so. Ausgerechnet jetzt, wo ich bei meinen Eltern bin. Mist.

Kennt nicht zufällig jemand irgendwelche Online-Alternativen, oder?

Stadtmusikanten

Wenn ich nicht halbzufällig mit meiner Freundin L. heute in der Fußgängerzone unterwegs gewesen wäre, hätte ich gar nicht gemerkt, dass der junge Mann mit der Gitarre auf dem Uniplatz Joey Kelly gewesen ist. Oder Jimmy? Mist, da hört es schon auf... Ich hätte mich nur gewundert, warum ein Straßenmusiker ein so aufmerksames Publikum bekommt und an die Wandermusikanten bei den Gilmore Girls erinnert gefühlt. Aber L. will Musikjournalistin werden und fand die Kellys früher ganz toll - deswegen ist unser geplantes Mittag bei Subways auch ausgefallen und wir haben dem kleinen, unscheinbaren Mann mit der Pigmentstörung an den Händen und dem Strohhut zugehört. Es war nett und Leute haben im 20 Cent Stücke zugeworfen. L. hat Fotos mit ihrem Handy gemacht und hatte ein bisschen Mühe, ihre Aufregung zu verbergen.

Irgendwann wurde es mir zu kalt und zu hungrig - ich habe meine liebe Freundin mit ihrem Einverständnis stehen gelassen und bin zu meinem Fahrrad durch die Fußgängerzone zurückgebibbert. Da saß dieser kleine Junge mit dem Akkordeon. Er war höchstens neun Jahre alt und ich dachte, wie unfair es war, dass er Konkurrenz von Joey oder Jimmy Kelly hatte und die Leute an ihm nur vorbei gingen. Dabei hat er alle Menschen im Vorbeigehen angestrahlt. Er saß da mit seinem Akkordeon und hat immer wieder aufgeblickt und den Menschen in die Augen gegrinst. Das können nicht viele. Aus dem wird noch mal was. Hat mich viel mehr bewegt.

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