Der Komödie erster Teil

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Hier hab ich mal gewohnt.

°°°
Ich mag Post.

Auf dem Nachttisch

Ken Follet
Die Tore der Welt

Chuck Palahniuk
Fight Club

Elisabeth Katschnig-Fasch
Möblierter Sinn

Victor Hugo
Notre Dame de Paris

Sartre
Der Ekel

Stimmen

Naja, mit der Phonologie...
Naja, mit der Phonologie hat jedes Volk so seine Probleme,...
ruebe - 7. Jul, 10:39
Da wollte ich aus Spaß...
Da wollte ich aus Spaß im Matsch spielen und...
Phae - 6. Jul, 23:17
Mir hat mal eine Französin...
Mir hat mal eine Französin erklärt, dass...
ruebe - 3. Jul, 08:22
Ich nehme an, es ist...
Ich nehme an, es ist beides. Besser so und ziemlich...
Phae - 30. Jun, 09:04
Vergessen hab ichs nicht,...
Vergessen hab ichs nicht, aber alles, was nicht Abschlussarbeit...
Phae - 26. Jun, 11:41

frisches

irgendwie beneid ich...
irgendwie beneid ich dich, doch. in dem ganzen chaos...
ruebefrei - 8. Jul, 15:31
Seifenblasenpause
Die BA-Arbeits-Zeit nähert sich dem Ende. Noch...
Phae - 8. Jul, 10:56
grief
Stelle fest, dass ich zwar noch, wie früher, Sonntage...
Phae - 6. Jul, 23:19
Da wollte ich aus Spaß...
Da wollte ich aus Spaß im Matsch spielen und...
Phae - 6. Jul, 23:17
...
Es ist krass, dass man so oft im Leben keine Ahnung...
Phae - 6. Jul, 23:15
Absolute Zustimmung,...
Absolute Zustimmung, Venus kenn ich zwar noch nicht,...
tippy-toe - 6. Jul, 23:04
Else Buschheuer: Venus
Ich habe das Buch nur gekauft, weil es so gut zum Tag,...
Phae - 6. Jul, 22:57
Sex and the City - The...
Ich war zwar schon vor einer Woche im Kino, will jetzt...
Phae - 6. Jul, 22:43

Kultur

Sonntag, 6. Juli 2008

Else Buschheuer: Venus

Ich habe das Buch nur gekauft, weil es so gut zum Tag, zur Situation gepasst hat. Mit meiner Freundin L. habe ich an einem Wochenende vor ein paar Monaten den Tenor in Hamburg besucht. Das ist insofern eine delikate Situation, weil L und der Tenor selbst für eine lange Zeit ein Paar waren. Allen Regeln des Anstandes zum Trotz verstehen wir beide uns trotzdem sehr gut und genießen stets das Staunen der Menschen. Genossen, die Zeiten sind jetzt wohl vorbei.

An diesem Wochenende war aber noch alles wie immer, nur dass L und ich zusammen in Hamburg waren, das war neu. Wir gingen zu zweit spazieren, die Stadt erkunden und wir hatten Glück, denn zufällig fanden wir das Schulterblatt. (Ja, fanden zufällig. Mein Orientierungssinn hat mich noch nie in Schwierigkeiten gebracht, aber das ist auch das beste, was ich über ihn sagen kann.)

Da war dieser Second Hand Laden, viele Platten und einige Bücher und eine Menge Großstädter. Jungs in Kapuzenpullis und mit großen Kopfhörern, Mädchen in Leggings und bunten Kleidungskombinationen. Zumindest gefühlt. Da war dieses Buch.

Rosaner Einband mit Leopardenmuster, "Venus", 2 Euro auf dem Grabbeltisch. Innen eine Widmung, vielleicht von der Autorin: "ET: 07.03.05 Bitte veröffentlichen Sie keine Besprechung vor diesem Termin - vielen Dank." Ich musste es einfach mitnehmen, ich wollte ein kitschig aussehendes Buch in einem Hamburger Second Hand Laden kaufen. Wenn es doof wäre, würde ich es einfach freilassen und es würde Teil der Book Crossing Gemeinde.

Dann die Überraschung. Das Buch ist gut.

Es geht um eine arrogante, junge New Yorkerin, die nach einem blutigen Mord erst ihr Gedächtnis verliert und dann sich selbst - in den Straßen der Stadt. Ein behäbiger Mönch liest sie auf und trägt sie in eine Tempelkirche namens "God's Motel", eine Gemeinschaft, die alle Religionen unter dem Namen "Glückliche Sklaven Gottes" vereint und dabei aber hauptsächlich eine Menge Freaks in einer internationalen Sekten-WG versammelt.

Die Geschichte überrascht durch einen ungewöhnlich präsenten und aktiven Wir-Erzähler, durch einfallsreiches Charakterdesign und wirklich ansprechenden Humor, der einen irgendwie unerwartet trifft und an den man sich erst gewöhnen muss. Ein richtiger Glücksgriff, also, ganz unerwartet. Wer hätte das gedacht.

Sex and the City - The Movie

Ich war zwar schon vor einer Woche im Kino, will jetzt aber mal nachtragen, was mir so bei "Sex and the City" durch den Kopf gegangen ist. Und dabei Splendids Format aufgreifen. :)
  • das unbändige Verlangen, mehrere Kleidergrößen weniger, Designerkleider, hohe Schule und hysterische Freundinnen zu haben. An normalen Tagen nicht so mein Fall. Naja, das meiste davon.
  • Ich will auch in einer Bibliothek heiraten.
  • Boar, sind die alle alt geworden
  • Ich bin noch unschlüssig. Will ich lieber Personal Assistant sein, oder selbst einen haben? (Ähnlicher Effekt auch schon in "The Devil Wears Prada" an mir beobachtet.)
  • Armer Big: Mit einer Frau zusammen sein zu müssen ist schwer genug - und dann auch noch eine New Yorkerin. Mir tat er des öfteren ja schon mal leid.
  • Und überhaupt ging es Miranda doch viel viel schlimmer. Hallo?
  • Teilweise wirkte das alles ja schon etwas konstruiert. N bisschen.
  • New York ist schon irgendwie cool (Und ich bin metropolensüchtig.)
  • Carriebradshaw.com gibt es wirklich!
  • Louises Tasche war wirklich hässlich
  • Privat witzigste Stelle. Meine Freundin L. flüstert bei der Schamhaarszene: "Das waren bestimmt nicht ihre echten Haare."
  • Wenn ich nach Frankreich gehe und nur zwei Koffer mitnehmen darf - nehm ich dann trotzdem alle meine Staffeln mit? Oder ein ganzes Jahr ohne? Man man, schwere Entscheidung.
  • Also, ich hätte ja den jungen Mann mit den pinken Pumps eingestellt.

Montag, 9. Juni 2008

Kunst im alten Elbtunnel

Manchmal überrascht er mich ja. Anlässlich der Hamburger Altonale hat der Tenor vorgeschlagen, die Kunstausstellung ElbArt zu besuchen. Das ist eine Ausstellung von vielen verschiedenen aktuellen Künstlerm im alten Elbtunnel in Hamburg. Der ist über vierhundert Meter lang und zu diesem Anlass auf beiden Seiten der einen Tunnelröhre reich mit diversen Kunstwerken behangen. Unterschiedlichster Art.

Was für ein Spaß. Unsere Annäherung an den High Brow war ein Erlebnis. Es gab so viel zu entdecken, bestaunen und bewundern, interpretieren und diskutieren - von Zeit zu Zeit auch mit den Künstlern persönlich, die ihren Werken Gesellschaft leisteten, oder sich von schön gestalteten Gästebüchern und kleinen, unaufdringlichen Visitenkartenspendern vertreten ließen. Es war bunt und schön, lustig und verspielt, ernst und dramtatisch, anklagend und verstöhrend... kreativ und inspirierend! Von Zeit zu Zeit gab es Postkarten zu kaufen, manchmal auch Buttons, hübsch gestaltete Kühlschrankmagneten oder liebevolles Papierspielzeug. Und natürlich auch die Werke selbst - auch wenn ich mir das Kunstsammeln wohl für später aufhebe. Auch wenn ich ein paar Mal schon gewollt hätte. Vielleicht im nächsten Jahr.

Donnerstag, 5. Juni 2008

Jäzzfest! - Ärztekonzert in Rostock

Eigentlich wollte ich gestern Abend noch schreiben, so berauscht war ich. Aber zu Hause angekommen hab ich gemerkt, dass ich einfach nicht tippen kann. Nicht weil ich betrunken war (das kann ich ausschließen, mit dem Alkohol halte ich es wie Farin), ich war einfach so erschöpft, dass Finger auf Tastatur nicht richtig ging und zu anstrengend war. Also ins Bett. Also jetzt.

Zu Brei haben sie mich gerockt, die Ärzte. Und erst hatte ich gar keine Lust. Hab beim Warmhören zu Hause gemerkt, dass ich jedes Lied nur vorspuhlen möchte und beim Einsitzen vor der Halle, dass ich von den anderen Fans ganz schön weggealtert bin. Dass die T-Shirts mich überhaupt nicht ansprechen und doof sind. Dass ich keine Lust auf den Streß habe: Wellenbrecher? Erste Reihe? Schubsen und Drängeln? Och nööö... Meiner Begleitung, der reizenden S. ging es auch so. Und mit ihrem Auftauchen, den alten Freunden, die ich vor Jahren auf einem Ärztekonzert kennen gelernt habe, ging es dann los. Der Abend wurde fantastisch.

Ich weiß gar nicht, wie es passieren konnte, dass wir keinen Streß wollten und dann doch so weit vorne standen. Gefühlte fünfte Reihe, Linksaußen, vor Farin. Ich hatte also fantastische Sicht, aber auch ständige Nähe zum Moshpit. Wenn man diese wubbelige Hobbelmasse bei den Ärztekonzerten so nennen kann. Die Vorband, Muff Potter, war so gut, dass es uns ganz fix vorkam, bis ihr Auftritt wieder vorbei war. Dann Umbaupause und Warten, dann los.

Das doofe bei Konzerten ist, dass man solche Massen an blogbaren Eindrücken und Gedanken hat, sie aber beim besten Willen nicht festhalten kann und dann sind sie weg. Bis zum nächsten Konzert.

Sie sind einfach live so gut. Von 21 Uhr bis Mitternacht im Hexenkessen Prügel zu beziehen und trotzdem nicht einmal mit dem Gedanken zu spielen, mich nach hinten treiben zu lassen, irgendwo hinzusetzten. Es ist mir nicht einmal lang vorgekommen. Sie haben ganz zu Anfang "Rettet die Wale" gespielt. Zu Stücken abgehen, die einem zu Hause aus dem Hals rauskommen. "Radio brennt", zum Beispiel, wie geil das sein kann! Und dann diese Ansagen. Auch so ein Ding, das ich mir nicht merken kann - schade. Die Wall of Death. Die Zeitlupe-Laola. Die geistreichen Verkleidungen. Die Wikingerhelme. Elektrobier! Deine Freundin!

Ein bisschen heftig ist, dass eine Band, der man seine Jugend gewidmet hat, auch die beschissenen Zeiten musikalisch begleitet. Wenn dann auf einmal, mitten im Freundentaumel, ein emotionaler Hammer kommt, und einen kurz voranders hin beamt, umwirft. Auf andere Weise als die betrunkenen Jugendlichen das die ganze Zeit tun.

Ich glaub, ich hör lieber einfach auf, mit dem Beschreiben-Wollen, es war großartig. Es war toll. Heute Abend geh ich zur Ärzteparty in den Lieblingsclub, natürlich mit den alten Freunden, dann höre ich erst mal wieder was anderes. Bis zum High Field, dann seh ich sie nochmal.

Mittwoch, 4. Juni 2008

Musik und gutes Wetter

Obwohl das Wochenende sehr schön war, machen die ganzen begeisterten Berichte vom Immergut Festival und dem schönen Wetter, dass ich auch gerne dabei gewesen wäre. Vielleicht ja nächstes Jahr. Odas der danach. Auf jeden Fall freue ich mich schon auf meine Festivalaktivitäten diesem Sommer: das High Field (hach, ich erfreue mich am Line Up) und ein kleines fast-privates Geheimtippfestival im August. Das wird toll.

Und dann ist da ja noch... das Ärzte Konzert heute Abend! Leider nicht Open Air, das wäre jetzt toll. Egal. Es ist Zeit, Statistiken und Reader zuzumachen und aufzubrechen, die Freunde vor der Stadthalle zu treffen. Juhuu!

Montag, 2. Juni 2008

Zum Ausziehen verführt.

Gestern aus Magel an Alternativen "Zum Ausziehen verführt" gucken müssen. Erfreut festgestellt, dass der wirklich lahme Anfang wirklich das Schlimmste an dem Film war und es latent besser wird und er teilweise wirklich ganz reizend war. Außerdem festgestellt, dass die allercoolste von allen, die zynische Mitbewohnerin Kit (Wie beschreibt man denn diese Jane Lane Charaktere?), gespielt von Zooey Deschanel nicht nur die Hauptrolle in Eulogy, (Seeehr empfehlenswert!) sondern auch die Trillian in "Per Anhalter durch die Galaxis". Dass mir das bisher nicht aufgefallen ist. Aber nun weiß ich es ja und finde, seit gestern mit vollem Bewußtsein, Zooey Deschanel sehr cool. Auch an der Seite von Carry Brad- ach quatsch, Sarah Jessica Parker.

Freitag, 30. Mai 2008

Sexsexsex!

Sex!
Bei Cosmopolitain ist man ein bisschen langsam und hat erst jetzt einen total tollen Weg entdeckt, zum Orgasmus zu kommen. Aber vielleicht gehen durch die Überschrift ja meine Suchanfragen hoch, dann haben alle was davon.

Dienstag, 27. Mai 2008

Dogville

"Es geht um eine Stadt und ist einfach... verstörend. Du guckst ihn und ganz langsam merkst Du, wie verstört Du bist und dass es schon viel zu lange viel zu schlimm ist."

Das hat S. gesagt, als er mich eingeladen hat, mit ein paar Freunden auf seiner winzigen IKEA Couch in seiner winzigen Kellerwohnung Dogville zu gucken. Manchmal ist das Filme gucken im Freundeskreis harte Arbeit, Sachen die gesehen werden müssen, die die anderen auch kennen müssen. Heute Abend sind wir bei mir und es gibt "Alles ist erleuchtet".

Dogville jetzt. Dogville ist die Geschichte von Grace (Nicole Kidman), die auf der Flucht vor schrecklichen Gangstern in dem abgelegenen Städtchen Dogville strandet, irgendwo in den Bergen. Sie darf bleiben, weil die Gemeinde sich beweisen will, dass sie sich umeinander sorgen und gute Menschen sind. Zum Dank will und soll sie allen 15 Einwohnern ein bisschen helfen. Weil aber niemand sich helfen lassen will, macht sie Arbeit, "die eigentlich nicht gemacht werden muss". Sie hackt wilde Stachelbeeren, unterrichtet und hütet Kinder, führt mit einem einsamen, bilden Mann Gespräche, hört zu, tröstet, wird schnell Freundin und Seele, der kleinen Stadt. Mittlerweile wird sie im ganzen Land polizeilich gesucht, der Druck auf die kleine Gemeinde, die sie versteckt wächst und diese nutzt das als Vorwand, Grace in jederlei Hinsicht immer mehr auszunutzen. Es beginnt lächelnd und subtil und wird so abgrundtief schlimm, dass man irgendwann verstört vor dem Bildschirm sitzt und hofft, dass sie sich einfach das Leben nimmt, es ist nicht auszuhalten.

Der Film hat keine Kulissen. Die Häuser sind Kreidestriche auf dem Boden, genau wie der Hund Moses und die Stachelbeersträucher. Ein paar Möbel stehen in jedem Haus, ansonsten stoppt nichts den Blick, wenn die Menschen einkaufen gehen, die Kinder spielen und Grace von einem der Einwohner vergewaltigt wird.

Menschen sind schlecht, sagt der Film. Und Menschen, die keine Grenzen setzen, die sich nicht selber schützen können, oder wollen, auch. Aber das hat er vielleicht nur mir gesagt. Wenn meine Freunde den zweiten Teil, "Manderlay" gucken wollen, habe ich leider keine Zeit. Schlimm ist das nicht. Irgendwann möchte ich ihn mir und den dritten Teil, der derzeit produziert wird, gerne ansehen. Aber erstmal brauche ich eine Pause.

Freitag, 23. Mai 2008

Questionable Content

Ich mag Webcomics. Diesen hier hab ich gestern gefunden und bin erfreut. Es geht um Indie Musik, Junge und Mädchen, Subkulturen, Starbucks und... um einen kleinen nervigen Roboter, was ja seit Invader Zim eine ziemlich gute Idee ist. (In Wirklichkeit wohl eher seit Star Wars, aber Gir rockt einfach.)

Zum Reinlesen empfehle ich u.a. diesen hier, oder diesen. Und dann vorne anfangen. Aber dauert ein bisschen bis man durch ist, sie sind derzeit bei Episode 1149. Mehr zu lesen für mich.

QC

Sonntag, 18. Mai 2008

Eternal Sunshine on a Spotless Mind

Im Second Hand Laden auf dem Schulterblatt in einer Kramkiste gefunden. (Zusammen mit einem tollen Buch, aber das erzähl ich wohl später.) Das ist großes Glück, ich habe ihn noch nie gesehen und weiß schon lange, dass ich das will. Dass er mir bestimmt gefällt.

Mit dem Tenor geguckt.

Erster Gedanke: Ich will mich auch mal in jemanden verlieben, der blaue Haare hat.
Zweiter Gedanke: Jim Carrey in ernst ist wirklich beeindruckend.

Bleibender Gedanke: Ich will auch blaue Haare. Oder rote? Lieber blaue. Ob man sich die Haare blau färben darf, wenn das Studium vorbei ist und man wirklich irgendwo arbeitet?

Und sonst so? Natürlich hatte ich Recht. Ich kenn mich doch. Sehr guter Film.

Petite fille Phae

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Zuletzt aktualisiert: 8. Jul, 15:31

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penelope

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