Auf dem Nachttisch

frisches

Damkeschön. Die Dekade...
Damkeschön. Die Dekade hätte ich eigentlich fast noch...
Phae - 18. Mär, 00:37
Welcome back und einen...
Welcome back und einen guten Re-Start nach beinahe...
NeonWilderness - 17. Mär, 17:54
na los
einfach wieder anfangen, einfach nichts erklären, einfach...
Phae - 17. Mär, 15:44
suppe
Kartoffelsuppe. Mit Blumenkohl. Ich, sitzend auf dem...
Phae - 19. Nov, 00:01
'
Wenn ich wieder fahre, in den letzten Momenten davor,...
Phae - 8. Sep, 19:10
ein küchengespräch
Gestern habe ich einer Freundin noch davon erzählt,...
Phae - 3. Aug, 00:04
Er schmeckt mir gut und...
Er schmeckt mir gut und es sieht schön aus, wenn man...
Phae - 2. Apr, 20:15
undenkbar
Auf einmal ist da ein neuer Gedanke. Ich bin auf dem...
Phae - 1. Apr, 01:34

Sonntag, 26. Juli 2009

Wasserrutschenzeit

... und dann ging es los.

Diese Geschichten, die mit den zwei Menschen, die zusammenfinden, sind wie Achterbahnen. Oder eher wie Wasserrutschen. Diese, auf denen man erst lange und langsam den steilen Berg hinaufgezogen wird und man weiß schon, was gleich kommt und freut sich, aber es daaaaaaaauert noch... und dann hat man einen gewissen Punkt erreicht, überschritten und alles geht wahnsinnig schnell. Und man kann nichts mehr machen, außer die Arme in die Luft zu werfen, das Kribbeln zu genießen und laut zu schreien. "Wuuuuuu!"

Genau das mache ich gerade. Auf einmal war die Anhöhung überwunden und es ging schnell. Was bedeutet, dass das Tempo immer größer wurde und alles auf einmal zu groß, zu wichtig, zu bedeutsam, um es in seinen Details im Internet plattzutreten.

Ich befinde mich in einem Sommernachtstraum. Vielleicht eher ein Sommermärchen. Diese wunderschöne Stadt, flirrende Hitze, Springbrunnen, Frühstücken in Cafés, Spazierengehen mit spontanen Kinobesuchen, Waghalsige Kletterpartien auf Spielplätzen und Bäumen, Schaukeln, Feuerwerke, Ausruhen in belebten Parks und die heißen Füße in den kühlenden Rhein halten, der die beiden Länder trennt, die meine sind und wurden. Und alles zu zweit.

Noch bin ich hier, aber nicht mehr lange. Immernochnicht weiß ich, wohin es bald geht. Das macht Angst und wirft Schatten auf all das Schöne, was jetzt ist. Aber dass es schön ist und jetzt, das überwiegt.

Donnerstag, 2. Juli 2009

Nebenwirkungen

Focus! Konzentration ist schwierig geworden, die Gedanken schweifen ab. Was wenige Worte ausrichten können, obwohl sie so leise, so unscheinbar waren, als hätten sie unbemerkt bleiben, überhört werden wollen. Vielleicht gerade deswegen.

Und jetzt finde ich mich wieder, unruhig, ruhelos, schlaflos. Im Internet tigere ich immer wieder an den üblichen Futterplätzen vorbei, ob vielleicht eine neue Nachricht, ein Zeichen, irgendwas für mich aufgetaucht ist. Die Gedanken bekommen neue Schienen, auf denen sie langfahren können, die Unabhängigkeit und Freiheit werden gegen ein neues Kleid aus Brausetablettenperlen eingetauscht, das kribbelt und glitzert, aber vielleicht ein bisschen eng ist.

Nichts gibt es ohne Nebenwirkungen, die gehören dazu. Ein bisschen ist es, als wäre ich in eine Falle gegangen, und das habe ich nun davon. Irgendein Schalter wurde umgelegt, beim letzten Mal und nun ist alles anders. Unmerklich, schwer zu sagen, was. Und bis es ein Wiedersehen gibt, bis vielleicht alles noch viel schöner wird und diese Spannung sich in etwas Aufregendes entlädt, bleibt die Ruhelosigkeit, das Tigern, das Nicht-Schlafen-Können.

Montag, 29. Juni 2009

~*~

Nach zu viel Sonne, Musik, Spazieren und schön und zu wenig Arbeit und Notwendig und doof suche ich jetzt nach der passenden Musik, passend für dieses Gefühl. Das mittlerweile im Bauch angekommen ist.

Sonntag, 28. Juni 2009

Meine Kindheit auch

Für mich war Michael Jackson schon lange gestorben.

Seit der Grundschule, nämlich, und zwar genau seit dem Moment, als mir eine Freundin zugeflüstert hat, sie hätte im Fernsehen gesehen, wie er sich auf der Bühne in den Schritt griff. Also wirklich, wie eklig. Keinen Moment hätte ich auch nur erwogen, so jemanden gutzufinden.

Vorher erinnere ich mich an das Poster im Zimmer einer anderen Freundin, die war Michael Jackson hoffnungslos verfallen. Das mit dem Panther. Ich fand, die Frau darauf sei wirklich hübsch, hab aber das Gefühl gehabt, meine Freundin und ihre Passion nicht wirklich zu verstehen.

Und dann war da noch der Moment, als ich in unserer Plattenwohnung aus dem Fenster auf den schlammigen Hof sah und mir auch einmal dieser merkwürdige Gedanken kam. Das Prominente, die Leute aus dem Fernsehen, wirklich real waren. Dass es all das wirklich gab. Dass JETZT GERADE Michael Jackson irgendwo war und irgendwas machte. Jetzt. Jetzt! (Ich erwäge, die Drehbuchautoren von "Being John Malcovitch" zu verklagen.) Ich habe in der letzten Woche eine Filmpremiere gesehen und war davon beeindruckt, Regisseur und Schauspieler nach dem Film im Kino zu treffen. Alle meine Freunde die aus weniger provinzialischen Nestern kommen, finden das süß und belächeln mich. Als ich in der Pubertät anfing, auf Rockkonzerte zu gehen, habe ich, so scheint es, eine Familientradion gebrochen, so etwas nicht zu tun. Als Kind war mir der Gedanke, man könnte mit Promienten im selben Saal sein, Utopie. Sie waren weit weg und unwirklich. Wie unwirklich, das merkte ich, als ich versuchte, mir vorzustellen, Michael Jackson könnte jetzt gerade irgendwo etwas triviales tun. Vielleicht telefonieren, oder ein Sandwich essen. Und statt Sandwich dachte ich natürlich: Stulle.

Diese Gedanken gehören wohl hierher, in Netz. Zu all den anderen "Jacko war Teil meiner Kindheit" Texten in all den Blogs.

Mittwoch, 24. Juni 2009

***

Wir stellen fest: Sie weiß immer noch nicht, wohin das alles führt. Ist aber gerade fröhlich durch die Wohnung gesprungen. Wegen einer Mail.

Projekt: Einfach genießen, solange es dauert - Läuft.

Montag, 22. Juni 2009

too sane

so i think i'm a little bit too lost and you too sane et clean compared to me

Ich war ehrlich zu X. und hab ihm gesagt, dass es mir letztes Mal ein bisschen zu krass war und ich immer nicht weiß, wie ich mit interessanten Jungs umgehen soll, von denen ich aber nichts will.

Dann kam dieser Satz und ich sitze hier und denke "ja, stimmt" und finde das Gefühl dabei ein bisschen unangenehm.

Freitag, 19. Juni 2009

Momosorgen

Ein Sommerabend im Park beim Fluss. Wiese, eine rosa Decke, dann wir, dann Sommerluft, dann Weidengeäst und Blattwerk. Dann Himmel.

Lastschiffe kuttern vorbei, wir lachen viel, seit ein paar Monaten mag ich Zigarettenrauchduft. F., der vorbei kommt und bei uns sitzt, was mich freut. F., der im Gespräch aufspringt und auf einen Baum klettert. Vielleicht, weil er so ist, weil er es einfach tun will. Vielleicht will er mir gefallen. Der Igel, der vorbeikommt. F., der aufspringt und zum Igel läuft, um ihm ein Stück Gurke zu bringen.

Es ist schön, mit Freunden im Park zu sitzen und diesem Jungen zuzusehen. Keine rasende Gefühlsexplosion, noch nicht. Aber etwas ist da und breitet sich langsam aus, wie die Wärme aus einem Glas Tee, wenn man vorher gefroren hat.

Was ich brauche, denke ich, als ich zu Hause ins Bett gehe, ist Zeit. Viel mehr Zeit. Sowas muss sich entwickeln, ich kann keine Beziehungen aufbauen, wenn ich ständig auf die Uhr schaue. Ich brauche mehr solcher Sommerabende, ich brauche die Illusion von Ewigkeit, einfach Zeit. Dieses Leben-auf-Zeit, Häppchenbindungen zu Menschen aufbauen, von denen man sich bald wieder trennt. Ich kann in mir richtig fühlen, wie widersinnig, wie falsch das ist.

In den ersten Septembertagen werde ich diese Stadt verlassen. Der Sommer ist in jedem Jahr zu kurz. In diesem Jahr wirft der Herbst seine Schatten vorraus in die Sonnenzeit.

Mittwoch, 17. Juni 2009

methods of study

Phae, die gerade Bewerbungen schreibt: Wie ich fünf Harry Potter Bücher gehört habe und mich trotzdem nicht auf englisch ausdrücken kann!
S., der Mathe studiert und einen Englischkurs belegen muss: ich les gerade herr der ringe um meine klausur zu bestehen.

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