Auf dem Nachttisch

Fritz E. Simon
Meine Psychose, mein Fahrrad und ich

Max Frisch
Homo Faber

frisches

suppe
Kartoffelsuppe. Mit Blumenkohl. Ich, sitzend auf dem...
Phae - 19. Nov, 00:01
'
Wenn ich wieder fahre, in den letzten Momenten davor,...
Phae - 8. Sep, 19:10
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Phae - 3. Aug, 00:04
Er schmeckt mir gut und...
Er schmeckt mir gut und es sieht schön aus, wenn...
Phae - 2. Apr, 20:15
undenkbar
Auf einmal ist da ein neuer Gedanke. Ich bin auf dem...
Phae - 1. Apr, 01:34
Warum trinkt man alkoholfreien...
Warum trinkt man alkoholfreien Sekt?
Arno Nym (Gast) - 30. Jan, 23:27
danke...
...dass du uns an diesen Geschichten teilhaben lässt!...
Bramasole - 7. Jan, 08:43
geschichten
Es gibt so viel, was diesen Freundeskreis, der mit...
Phae - 7. Jan, 03:21

Metamorphosen

Einen Monat war ich in der schönen Märchenstadt und bin nun zurückgekehrt, in die Stadt, in der sich meine Wohnung, meine Uni, per Definition also gerade mein Leben befinden.

Es ist ein bisschen komisch, wieder hier zu sein und nicht zu wissen, was ich damit anfangen, wie ich mich fühlen soll. Nach einem Monat Märchenstadtromantik hat unsere Liebe auf Distanz wieder ihre charakteristische Eigenschaft zurück: die Distanz. Skype statt Küssen. Handy statt kuscheln.

Ich bin wieder hier, freue mich über meinen Kram, meine Küche, den zaghaft herbeischleichenden Frühling, die Gesichter von denen, die noch nicht ganz Freunde sind, aber schon liebgewonnen. Ich spaziere durch mein Viertel und konzentriere mich auf die Frage, wie ich mich fühle - hier. Ich entdecke Gedanken wieder, die ich einen Monat lang nicht hatte. Wie wohl ich mich in meinem Viertel fühle, wie mich das freut.

Ich verwandle mich, denke ich, B-Phae ist anders als S-Phae, ein anderes Set an alltäglichen Tätigkeiten, gesprochenen Sätzen, Gedanken, Gefühlen. Dieser Wechsel zwischen zwei so verschiedenen Orten, an beiden bin ich irgendwie ein bisschen zu Hause, an keinem richtig, lässt mich spühren, wie ich mich verwandele. Ein bisschen macht mir das Angst, ein paar der Gefühle der letzten Wochen möchte ich gerne behalten. Und wann, in all diesem Verwandeln, wann bin ich denn richtig ich?

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