Der Komödie erster Teil

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Hier hab ich mal gewohnt.

°°°
Ich mag Post.

Auf dem Nachttisch

Ken Follet
Die Tore der Welt

Chuck Palahniuk
Fight Club

Elisabeth Katschnig-Fasch
Möblierter Sinn

Victor Hugo
Notre Dame de Paris

Sartre
Der Ekel

Stimmen

Herzlichen Glückwunsch,...
Herzlichen Glückwunsch, dann nachträglich!
ruebe - 18. Aug, 21:55
Öh, naja, meine...
Öh, naja, meine Beiträge sind zur Interpretatin...
Phae - 18. Aug, 21:11
Vielen Dank für...
Vielen Dank für die Checkliste. Ich fahr demnächst...
zuckerkick - 5. Aug, 15:36
Da war ich aber gar nicht....
Da war ich aber gar nicht. :)
Phae - 4. Aug, 11:04
Nö, aber gerade...
Nö, aber gerade die macht QC ja so toll.
Phae - 1. Aug, 13:19

frisches

super
der film ist unglaublich gut. trotz oder gerade wegen...
michel (anonym) - 28. Aug, 14:39
fusion!
ach ja, ich frag mich eh, warum du noch keine fusionistin...
ruebe (anonym) - 27. Aug, 14:31
das High Field Festival
Als ich ganz klein war, und die Musik mochte, die morgens...
Phae - 26. Aug, 14:54
zwischenstand
Dieser Sommer war ganz schön voll, bis jetzt....
Phae - 23. Aug, 10:14
Dies ist Fledermausland!
Die Katze nervt. Sie beißt und kratzt und ein...
Phae - 18. Aug, 21:24
Öh, naja, meine...
Öh, naja, meine Beiträge sind zur Interpretatin...
Phae - 18. Aug, 21:11
es gibt dinge, die parodieren...
es gibt dinge, die parodieren sich selbst, da waere...
ruebefrei - 11. Aug, 12:29
Geiwssen, Nerven und...
Ich wollte mir mal ein T-Shirt drucken lassen, auf...
Phae - 11. Aug, 01:50

Das Leben, das Universum und der ganze Rest

Samstag, 23. August 2008

zwischenstand

Dieser Sommer war ganz schön voll, bis jetzt. Englandreise, zwei Festivals (ein kleines und ein großes) und eine aufregende Reise in die wunderbare Welt des Ruhmes mit den großartigen Freunden des gemeinsamen Gesangs. Jetzt bin ich wieder zu Hause und nutze den Rest diesen Sommers, um mich auf die Verteidigung meiner Abschlussarbeit und den darauf folgenden Lebensabschnitt vorzubereiten. Noch ein Abenteuer: Endlich geht es nach Frankreich!

Montag, 18. August 2008

Dies ist Fledermausland!

Die Katze nervt. Sie beißt und kratzt und ein "Biff! Verdammt! ... Scheißvieh!" klingt hin und wieder aus dem Nebenzimmer. Eben aber wollte das Gefluche gar nicht mehr aufhören, der Kater fauchte und es ging drunter und drüber.

Es stellt sich raus: Er hat eine Fledermaus gefangen. Seit Investition in eine Leiter darf der Kater tasüber auf dem Dach spielen und heute hat er Beute gemacht.

Ich mag Fledermäuse sehr und es tut mir leid, dass wir das kleine Pelzgeschöpf trotz hohem Engagement meiner Mitbewohnerin (schütteln, schimpfen, Wasser auf der Katze auskippen) nicht retten konnten. Aber ein bisschen bin ich auch stolz auf den Fellfreund. Ich hatte bezweifelt dass der Domnestizierte überhaupt noch was fangen könnte und siehe da, er kriegt sogar was, was fliegt.

Und zur Belohnung ist er nun nass und verwirrt. Der Arme. Die Mitbewohnerin muss sich auch erst langsam wider beruhigen. Sie mag Tiere. So sehr, dass sie den Kater wütend angeschrien hat, vorhin. "Fledermäuse stehen doch unter Naturschutz!

Montag, 11. August 2008

Geiwssen, Nerven und Gruppendynamik

Ich wollte mir mal ein T-Shirt drucken lassen, auf dem steht: "Ihr beide solltet einfach mal darüber reden. Echt jetzt." Das ist genau das, was ich fast immer sage, wenn irgendwer Probleme hat: Lehrerelternfreund. Oder mit Mitbewohnern, selbstredend. Ich entschuldige mich schon dafür, immer das gleiche zu sagen, aber es ist eben wirklich immer das naheliegenste, wirksamste. Seid ehrlich und redet darüber! Wehrt Euch, sprecht es an, findet raus, was der andere sich dabei denkt. Irgendwie ist das immer der Schlüssel, die Lösung auf alle Probleme. (Und wenn sie es nicht ist, werde ich das nie erfahren, weil die Menschen das ja so ungern tun. Bevor sie zu ihrem Lehrernelternchefs gehen, beschweren sie sich lieber bei Menschen wie mir.)

Ich selbst fahre mit dieser Methode - so ich denn den Mut finde, sie anzuwenden - ziemlich gut und weit. Bis... ja, bis jetzt.

Mein T-Shirt und ich scheitern da wiederholt an einem Problem, an dem das mit dem ehrlichen Reden, dem Konfrontieren nicht hilft. Glauben wir.

Da ist dieser dicke Junge, den keiner mag. Wenn man genau hinsieht, hat das nichts mit seinem Aussehn zu tun, auch wenn er das wahrscheinlich denkt. Sondern mit seinem Verhalten: er nervt. Er nervt alle und immerzu, es wird beständig schlimmer. Er ist laut, will lustig sein, versagt grandios, er hält sich nicht an die Grenze des persönlichen Freiraums, überschreitet sie permanent, piekst und stubst in einer Tour, ist aufdringlich und unangenehm. Es ist ein Teufelskreis: er verhält sich so, weil er unsicher ist, er kann nicht anders, er weiß nicht, wie man es besser hinkriegt, das mit dem Beliebt- oder Akzeptiert sein. Dass er durch sein Verhalten allen auf den Geist geht, kann er nicht sehen, dass sie deswegen so genervt sind, versteht er nicht. Doch er merkt, dass sie es sind, was ihn verunsichert und lauter macht, verzweifelter.

Die Spirale zieht ihn und uns nach unten und ist bald am Ende angekommen. Es ist durchgedrungen zu ihm, das ich ihn nicht mag. Das ist der Beweis, darauf hat er gewartet. Grund genug für ihn, die Gemeinschaft zu verlassen, die ihm aber so wichtig ist. Keiner möge ihn dort, hat er einem Freund erklärt, die Zeit sei gekommen zu gehn. Und ich fühl mich schlecht.

"Hör mal J., es ist nicht wirklich so, dass niemand dich mag. Du gehst nur allen so auf die Nerven, dein Verhalten ist furchtbar und aufdringlich, deine Witze sind schlecht. Hör auf, unsere Aufmerksamkeit zu erzwingen, hör auf Harmonie erkämpfen zu wollen, sei nicht mehr laut, sei nicht mehr peinlich, halt für eine Weile den Mund und bitte gewöhn Dir wieder ab, diese geschwollenen Satzberge zu konstruieren, Du lebst nun mal nicht im lyrischen Mittelalter und das hier ist kein Rollenspiel. Dann darfst Du auch bleiben und dazugehören, dann wirst Du akzeptiert und nicht nur geduldet. Und keiner verdreht mehr die Augen, wenn Du was sagt, versprochen. Halt einfach eine Weile den Mund und guck den coolen Kids zu, wie sie es anstellen, gemocht und angelacht zu werden. Okay?"

Das ist theoretisch die Sorte Ehrlichkeit, die ich für geeignet halte, die Welt zu verbessern. In allen Fällen, außer diesem: wenn ein Mensch nervt. Und das passiert in meiner Erfahrung gar nicht so selten: Menschen, die aus der Gemeinschaft ausgeschlossen werden, weil sie es nicht schaffen, hineinzugehören. Hlft man denen mit konstruktiver Kritik? Es ist hart, aber ist es nicht eine Chance, etwas zu verändern und zu lernen? Ist es nicht hilfreicher und somit fairer, als die Augen zu verdrehen und den anderen bedeutungsvolle Blicke zuzuwerfen - bis der Außenseiter endlich kapituliert und geht, zurück in seine Internetwelt der Nerds und Horste?

Hat jemand ein T-Shirt, auf dem steht, was ich machen soll?

Samstag, 9. August 2008

Plötzlich

Aus dem Nichts ist sie aufgetaucht, die Lust auf ein paar Stunden Computerspiel. Neverwinter Nights, oder so. Ausgerechnet jetzt, wo ich bei meinen Eltern bin. Mist.

Kennt nicht zufällig jemand irgendwelche Online-Alternativen, oder?

Freitag, 1. August 2008

Zurück in Berlin

Der England Urlaub ist vorbei.

Gegen Ende der Zeit der Pauschalurlaube mit meinen Eltern habe ich gedacht, dass Rucksacktourismus die für mich perfekte Art ist, Urlaub zu machen und fremde Länder kennenzulernen. Denke ich auch immer noch. Mitlerweile ist diese Einstellung aber durch die Erkenntnis bereichert, dass Rucksacktourismus und Roadtrips anstrengend sind - und das allgemein verachtete Am-Pool-liegen-und-nichts-tun zwar kulturell anspruchslose, aber ganz verlockende Elemente des Urlaubskonzeptes sind. Uff.

Bevor es zurück in die Hansestadt geht, fahre ich noch zu einem Mini-Festival, wo ich beabsichtige, genau das nachzuholen: auf der Wiese liegen und nichts tun. Außer vielleicht, die Cosmopolitain zu lesen, die ich am Flughafen für mein vorletztes britsiches Geld zu kaufen. Das wird ein Spaß.

Das letzte Geld haben wir im "Marks&Spencer - Simply Food" ausgegeben - für Sushi.

Samstag, 26. Juli 2008

currently England

Ich hab immer mal nach England gewollt. Leidenschaftlich traeumen - das tu ich von anderen Laendern, aber England hat mich auch schon immer interessiert. Kein Wunder, wie viel man davon so sieht und hoert. Trotzdem bin ich positiv davon ueberrascht, wie extrem gut es mir gefaellt - es ist wirklich toll und schoen, es gibt viel zu sehen, alles ist so niedlich und suess, traditionell, "typisch"... amazing.

Insiderurlaub, also mit einem Einheimischen und einer guten Freundin durch die Gegend kurven und bei Freunden schlafen, jeden Tag zwei bis drei andere Staedte und Staetten sehen, ist vielleicht die beste Art Urlaub zu machen. Aber es ist anstrengend. Entweder man lauft sich die Fuesse wund, oder man sitzt in einem Auto - ein bisschen sehne ich mich nach Faullenzen am Pool. Ein ganz kleines bisschen.

Die Gedanken fliessen, wenn man durch das winzige Fenster auf die Strasse guckt (unser Auto ist das Batmobil und ich muss hinten sitzen - die Decke ist niedrig und das Fenster ist ein winziges Dreieck. Oh well.) und langsam finden sie zu ihrer alten Form zurueck und die Traueme kommen wieder - wenn ich mit mir alleine bin, ist innerlich irgendwie mehr los, ich weiss nicht wirklich warum.

Obwohl wir drei miteinander ein bisschen warm werden muessen - D. und ich sind uns am Dienstag das erste Mal begegnet - ist es doch schoen, harmonisch und lustig. Und mitunter sehr intim, die Gespraeche auf den langen Fahrten zwischen zwei Etappen. Fuer manche Themen sind Fremdsprachen womoeglich besser geeignet.

Uebringens breche ich mir demnaechst wahrscheinlich die Zunge. Und sehne mich mitunter - wer haette das gedacht - nach dem kuscheligweichen franzoesisch. Auch wenn da vieles nicht so einfach geht wie jetzt - ich freue mich schon auf sehnsuchtsvolles Bereuen im Oktober.

Jetzt wird es Zeit fuer meinen Schlafsack auf der roten Cottage Couch. Vorher noch ins Bad. Die Klospuehlung funktioniert nach dem Zufallsprinzip. Wenn man zufaellig gerade gross gemacht hat, wenn sie nicht geht, verbringt man schon mal 20 Minuten im Bad, verzweifelt, bis sie sich irgendwann erbarmt.

Sonntag, 20. Juli 2008

All my bags are packed...

Auf nach London! Naja, erstmal Berlin. Ich melde mich ab und bin dann erst mal für zwei Wochen weg.

Mittwoch, 16. Juli 2008

ausgelaugt

Eigentlich hab ich jetzt ja frei. Uneigentlich hab ich eine lange To-Do Liste, deren erster Punkt der ist: mal meine To-Do Liste vollständig zusammenzustellen.

Schon darauf hab ich keine Lust.

Dann war heute so ein Tag: die ganze Zeit müde, Kopfschmerzen, schlecht gelaubt. Völlig grundlos. Wenn man schlecht gelaunt ist, sind Chorproben besonders ätzend. Das Mädchen links neben Dir kaut Kaugummi, die andere ist verliebt und scheiße gut drauf und macht die ganze Zeit fröhliche Kommentare, das Lied ist doof. Aber sowas von. Und dann hab ich auch noch wichtige Sachen vergessen, die Frau an der Ampel hat nervig gehustet, Gegenwind, Treppensteigen war anstregend... und ich fühl mich schlecht, weil ich so ungerechtfertigt schlechte Stimmung habe.

Meckernörgelnöl.

Dienstag, 15. Juli 2008

morgenlichtkugeln

Als ich neulich aus dem kleinen Lieblingsclub kam, war von der Nacht nicht mehr viel übrig. Es war vier Uhr früh und schon ziemlich hell. Während mein Begleiter die Vögel verfluchte und sich verabschiedete, hat mir das frühe Licht - im Gegensatz zu sonst, wenn ich nicht geschlafen habe - gar nichts ausgemacht. Zu Hause angekommen bin ich nicht ins Bett gegangen, sondern aufs Dach gestiegen. Hab mir die anmutige Siluette meiner Stadt angesehen, den Sonnenaufgang, Seifenblasen in den Morgen hineingezaubert und dem Kater beim Jagen und Zertupfen der selben zugesehen. Was für ein Moment.

Photobucket

Stand der Dinge

Die BA Arbeit ist fertig und wurde heute abgegeben. Nun kommen noch zwei Prüfungen... aber erst ab August. Bis dahin ist Zeit der To-Do Listen und der Entspannung... ab dem nächsten Dienstag erstmal anderthalb Wochen in England.

Ansonsten habe ich theoretisch wieder mehr Zeit, hier zu berichten und auch viel zu erzählen, nur... es ist Sommer und draußen ist es schön. Außerdem habe ich in der letzten Zeit eine ziemliche Abneigung gegen meinen Schreibtisch entwickelt - vielleicht, weil wir zwei jeden Tag 8 Stunden miteinander verbracht haben, das tut keiner Beziehung gut.

Ich möchte also gerne wieder ein bisschen mehr hier berichten - seh aber schon kommen, dass das soviel mehr gar nicht wird, weil ich ständig draußen spielen bin.

Petite fille Phae

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penelope

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