Auf dem Nachttisch

frisches

Damkeschön. Die Dekade...
Damkeschön. Die Dekade hätte ich eigentlich fast noch...
Phae - 18. Mär, 00:37
Welcome back und einen...
Welcome back und einen guten Re-Start nach beinahe...
NeonWilderness - 17. Mär, 17:54
na los
einfach wieder anfangen, einfach nichts erklären, einfach...
Phae - 17. Mär, 15:44
suppe
Kartoffelsuppe. Mit Blumenkohl. Ich, sitzend auf dem...
Phae - 19. Nov, 00:01
'
Wenn ich wieder fahre, in den letzten Momenten davor,...
Phae - 8. Sep, 19:10
ein küchengespräch
Gestern habe ich einer Freundin noch davon erzählt,...
Phae - 3. Aug, 00:04
Er schmeckt mir gut und...
Er schmeckt mir gut und es sieht schön aus, wenn man...
Phae - 2. Apr, 20:15
undenkbar
Auf einmal ist da ein neuer Gedanke. Ich bin auf dem...
Phae - 1. Apr, 01:34

Dienstag, 1. Januar 2008

immer noch die Jahre

Mir ist doch noch was eingefallen, was ich rückblickend über 2007 hätte sagen können.

Ich habe, laut Picasa 2556 Digitalfotos gemacht. Das ist zwar nicht ganz richtig, weil das nur die Fotos sind, die in meinen Fotoalben für 2007 gelandet sind, aber das sind immerhin fast alle. Damit habe ich fast genauso viele Fotos gemacht, wie 2005 und fast 300 Stück weniger als 2006. Das überrascht mich, ich hätte gedacht, es wären mehr.

Außerdem war 2007 das Jahr der Kostümpartys. Der Tenor und ich haben uns ständig überlegen müssen, wie wir uns verkleiden. Es gab einen "Illustre Gesellschaft" Maskenball (wir waren Narr und Prinzessin), eine Filmhelden Party (Arthur Dent und Sally aus "The Nightmare before Christmas") (das ist geschummelt, eigentlich war es gegen Ende von 2006. Egal. Gefühlt gehört es zum letzten Jahr.), eine Sommerparty, eine 70ies Party (von der nur eine Handvoll der 50 Partygäste auch wußte, dass es eine Kostümparty war. Zum Glück hatte ich kein Bunny Kostüm an), eine Kinoparty und schließlich gestern die Silvesterparty mit dem Motto "Dress up your head".

Diese Silvesterparty war übrigens auch genau so, wie man unsereins das Feiern unterstellt. Eine große WG, die meisten Leute kannte ich nicht, Tanzen im Wohnzimmer, Buffet in der Küche, mit ein bisschen Partystandard (Kartoffelsalat, Chips, Cola, Rum) und ein bisschen kulturell (Mousakka, Linsensalat), ausgelassene Spiele und laute Musik. Es wurde sogar getanzt. Es ist immer ganz großartig, wenn auf Wohnzimmerpartys getanzt wird. Wir sind dann runter zum Stadthafen gelaufen - ich habe in meiner Stadt noch nie so öffentlich einen Jahreswechsel erlebt. Ich kann Feuerwerk nicht ausstehen - außer, wenn ich gerade eins sehe.

Und Vorsätze für 2008?
Erst mal natürlich der normale Kram: Gesünder leben, klüger werden, mehr lernen, schlanker werden, besser werden, jünger werden. Mich öfter melden, bei Mama und Papa und allen anderen, mehr abwaschen, mehr Sport.

Insbesondere die letzten Prüfungen hinter mich bringen (ohhh Goooott), eine großartige BA Arbeit schreiben (mir wird schlecht), einen fantastischen BA Abschluss hinlegen. (*taumel*) Oder, auch gut: Den BA irgendwie hinkriegen und hinter mich bringen (Mir geht es noch nicht besser). Und meinen Weg nach Frankreich machen, vorbei an allem, was da noch so im Weg rumliegt. (*seufz*)

Außerdem will ich in diesem Jahr mal mitschreiben, wie viel Geld ich für Geschenke ausgebe. Das hab ich im letzten Jahr schon probiert und bin schon im Januar gescheitert und hab mich nicht getraut. Diesmal ziehe ich es durch.

Weiterhin werde ich nie wieder vergessen, die Pille zu nehmen, ich werde meinen Schreibtisch jeden Abend aufräumen (außer heute, da hab ich keine Lust) und ich werde keine Ohrringe mehr verlieren.

Montag, 31. Dezember 2007

Die Neue

Mit T., die heute morgen hier ankam, um das Zimmer zu streichen, zieht nun meine dritte Mitbewohnerin in diese WG ein.

Die erste war L., eine quirlige Prinzessin, die die Menschen mit ihrem Charme verzaubern, ihnen damit aber auch gehörig auf die Nüsse gehen konnte. Wegen ihrer Vorliebe für eine bestimmte Farbe haben wir sie Pinky genannt.

Nachdem Pinky L. ihrem Freund in eine andere Stadt gefolgt war, kam T. Pinky hatte ich von der Schule gekannt, T. war mir völlig fremd. Sie hatte sich auf unsere Anzeige gemeldet, einmal die Wohnung angesehen und dann wohnte wir beide auf 48m² etwas über ein Jahr zusammen.

Das war schön, denn T. hat großes Talent darin, Wohnungen gemütlich zu machen, sie ist ruhig und lieb. Doch nun ist sie nach Indien gegangen, um dem Abenteuer ihres Lebens ein weiteres Kapitel hinzuzufügen.

Und zu mir kommt nun T. die Zweite. Ich kenne diese T. schon seit der Grundschule. Sie kann lieb und nett sein, aber auch eine große Klappe haben und sich furchtbar über Sachen aufregen. Aber das weiß ich ja schon seit der Grundschule. Jetzt gerade werkelt sie nebenan und streicht mit Gelb die rosanen Wände im Zimmer an, die noch von L. stammen - und flucht die ganze Zeit, was für eine Farbe das denn sei. Dabei trägt sie eine Hello Kitty Hose, die so pink ist, T. vor der rosa Wand aussieht, als ob sie keine Beine hätte.

Dass ich wieder mit einer Freundin, nicht mit einer freundlichen Fremden, zusammen wohne, ist zu spüren. Vor Frühstück und Duschen habe ich mich zu T. gesetzt und ihr beim Streichen zugesehen (Wir haben nur einen Pinsel, ich kann also nicht helfen, selbst wenn sie das wollte) und bin ewig nicht aufgestanden, trotz Dusche und Hunger. Dafür hab ich jetzt keine Sachen für die Silvesterfeier mehr einkaufen können, weil alles nun zu hat.


Das ist meine neue Mitbewohnerin T. die Zweite. Aber sie sagt, sie sieht auf dem Bild so gar nicht vertrauenserweckend aus und ich soll hinzufügen, dass sie zur Zeit in sehr niedlichen Hello Kitty Sachen in Pastellfarben umherläuft.
Photobucket

Sonntag, 30. Dezember 2007

Jahr vorbei

Es wird wohl allerhöchste Zeit für einen Jahresrückblick.

Ich hab es versucht, aber diese Sache mit den Soundtracks bekomme ich in diesem Jahr nicht hin, ich hab ja schon letztes Mal geschummelt.

Ich hab auch weder Lust noch Zeit, mich hinzusetzen und mir zu jedem Monat was zu überlegen. Das muss so gehen. Wenn 2007 eine Tagcloud hätte, dass wären wohl Begriffe wie "Der Tenor", "Die Freunde des gemeinsamen Gesangs", "Uni", "Streß", "Party" und "Studentenleben, von dem man erst viiiel später realisiert, wie schön es war" ziemlich groß. Nicht so groß wären Tags wie "Reisen", "Sommer" und "total entspannt".

Ansonsten ist bestimmt viel passiert... aber nichts, was aus dem Haufen hervorsticht und hier aufgeschrieben werden muss. Vielleicht ist das ein gutes Indiz dafür, dass doch nicht so viel passiert ist. Aber wenigstens war immer was los.

Was das neue Jahr so bringt:
(Wie eigentlich immer) bin ich mal wieder irgendwie Entr'acte - zwischen den Akten. Dieser Tage leert sich das Zimmer meiner Mitbewohnin T., ihres Zeichens zweite Bewohnerin des kleinen, sonnigen Zimmers in unserer kleinen WG. Sie geht weg, in ein fernes Land, in dem die Menschen rote Punkte auf der Stirn tragen und einem alle Sünden vergeben werden, wenn man einer Kuh zu essen gibt. An ihre Stelle tritt eine andere T., ein kleiner, rothaariger Wirbelwind, mit der ich schon in der Grundschule gespielt habe und deren aufbrausendes Temperament ich hoffentlich dank langjähriger Erfahrung zu bewältigen weiß.

Wenn alles gut geht (und es gibt eine Menge Gründe, warum dem vielleicht auch nicht so ist), ist 2008 außerdem das Jahr, in dem ich meinen ersten universitären Abschluss mache, das Land verlasse und für ein Jahr lang ins Ausland gehe, um das Abenteuer zu suchen und "Auslandserfahrung" in meinen Lebenslauf zu schreiben.

Vorher aber, in den nächsten Tagen schon, schreibt der Tenor das Wort "Diplom" in seinen Lebenslauf und übergibt sich den Wellen des Schicksals, die ihn einem der vielen Arbeitsplätze zutragen, die auf Menschen seiner Qualifikation warten. Mal gucken, in welcher Stadt. Oder Land. Das dann nächste Abendteuer, wohl lange bevor es mich ins Exil verschlägt, heißt damnach wohl: Fernbeziehung.

Gefeiert wird übrigens mit ein paar lieben Freunden und vielen fremden Menschen in irgendeiner WG, anstoßen werde ich auch dieses Jahr nicht mit Sekt. Und wenn wir uns um den Hals fallen und Glück wünschen, dann werde ich - vielleicht mehr als je zuvor - mich fragen, was wohl so kommt.

Samstag, 22. Dezember 2007

Carol of the bells



Für dieses Jahr mein Lieblings Weihnachtslied, definitetly. In den nächsten bestimmt auch noch. Wie schööön.

Zu kitschig? Bitte, es ist Weihnachten, man!

You and your partner-in-ridiculous-blue-facial-hair

Did.. did that halfling just hit me in the face with a pineaple?

- I think he did. Also I think no one has ever asked that exact question in the history of civilisation, so bonus points here.



The Order of the Stick ist einach zuuuu toll und wird von viel zu wenigen Menschen gelesen, geliebt und verstanden.

Freitag, 21. Dezember 2007

Vorweihnacht

Der Abend gestern war schön. Eine Freundin lud zum gemeinsamen, weihnachtlichen Beisammensein, bevor jede von uns zu ihrer Familie zurückfährt, in ihre behagliche Wohnung und es wurde ein langer Abend mit unglaublich gutem Essen, Wein und kleinen Brezeln, die mit Schokolade überzogen waren. Dazu gab es französische Musik, um zu untermalen, was uns zusammenführte. Später wurde aus einem Beisammensein mit lieben Menschen, mit Freundinnen und Freunden und dem Tenor, ein Mädchenabend und es wurde spät.

"Was für ein Sternzeichen bist Du eigentlich, M.?"
- "Schmetterling. Ich bin ein böser Schmetterling."

Und ganz zum Schluss, im Nachtbus, konnte ich ein bisschen Zivilscourage und Konfliktlösung üben. Es war nicht schwer, nur eine Level 1 Herausforderung, dafür hat man nur ganz wenig Mut gebraucht. Stolz war ich trotzdem.

erschöpft und überladen

Weil meine Mitbewohnerin T. bald auszieht (irgendwann muss ich das auch noch erzählen) und heute ein Tag ist, an dem ich am Schreibtisch Weihnachtsgeschenke zusammenschraube, habe ich mir noch ein paar von den DVDs angesehen, die sie bald mitnehmen wird. T. wird nach Indien gehen, um einen Inder zu heiraten. Dieser Liebe ist eine Leidenschaft vorangegangen, die man in unserer Wohung sehen kann. Bunte Poster mit Göttern drauf, Gewürze, von denen ich nicht weiß, wie man sie richtig ausspricht, jede Mengen getrocknete Bohnen im Küchenschrank. Und Bollywoodfilme. Ich habe sechs Stunden Bollywood nebenbei laufen lassen.

Deswegen bin ich jetzt Fachfrau und jeder muss mir glauben: Die sind einfach zu kitschig. Uff.

Jetzt würde ich gerne etwas sehen, wo sich Menschen mit Motorsägen zerstückeln. Als Ausgleich, damit ich danach meine Weihnachtsstimmung rekonstruieren kann.

Donnerstag, 20. Dezember 2007

Outgesourct

Es ist schon spät, aber der Tenor brütet noch an seinem Diplom und ich liege im Bett und vertreibe mir die Wartezeit. Mittlerweile bin ich dabei bei der Disney Enzyklopädie "Duckipedia" gelandet und hab im Artikel über Arielle die kleine Meerjungfrau einen schönen Satz gefunden:

"So wurden aus Geldgründen die meisten vorkommenden Luftblasen von Pacific Rim Productions gezeichnet, einer aus China stammender Firma mit Hauptsitz in Beijing." [Quelle]

Woanders stand übrigens, dass Gaston der Mörder von Bambis Mutter war.

Samstag, 15. Dezember 2007

Ingwerkakao, Butterkekse und animalische Triebe

Ganz früh war ich schon draußen in der Stadt, aber ich musste eine Stunde warten, bis der kleine Laden aufmachte, in dem ich Weihnachstsgeschenke kaufen wollte. Also habe ich mir ein kleines Café gesucht, in dem ich den Text zur kritischen Theorie lesen konnte. Das war gar nicht so leicht, denn ich sitze sehr gerne in Cafés und lese Texte - aber ich tue es sehr selten. Ich wollte ein schönes Café, es musste ruhig sein und nicht zu teuer. Aber auch nicht stilos, so wie die Bäckerketten. Schließlich hab ich es gefunden: es heißt Liebreiz, verkauft neben Kaffee und Kuchen aus Kleidung und schöne Dinge und ist ganz hinreißend. Ich hab auf einer türkisen Couch gesessen, Ingerwer Kakao getrunken und war sehr studentisch und furchtbar zufrieden mit mir, der Welt, meinem Text über kritische Theorie und meinem rosa Fineliner. Und dann hatte ich Lust, das Prinzip von Freunds Psychoanalyse, das Es, das Ich und das Über-Ich aufzuzeichenn, damit ich es besser verstehen konnte.

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Donnerstag, 13. Dezember 2007

Wow

Der Himmel ist grad hellviolett. Ehrlich.

Das Leben, das Universum und der ganze Rest
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